In Nordrhein-Westfalen gibt es ein exotisches Tauchparadies, wer hätte das gedacht? In der Nähe von Münster, im Ort Ibbenbüren lockt eine perfekte künstliche Unterwasserlandschaft! Ein künstlich geschaffener See mit Süßwasser lockt jährlich viele Besucher zum Eintauchen in exotische Unterwasserwelten. Seit ein paar Jahren tummeln sich hier Froschmänner in dem hundert und zwanzig Meter langen und fast acht Meter tiefen Becken zusammen mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Dunkel ist es in der Tiefe, deshalb ist es auch gar nicht so einfach, sich zu orientieren. Dazu kommen noch die vielen Algen, die die Sicht noch weiter trüben. Aber dafür gibt es Tauchlehrer, für Anfänger und Fortgeschrittene. Für die Anfänger gibt es natürlich eine kleine Einführung mit Verhaltensregeln. Ruhig bleiben ist extrem wichtig. Und gar nicht so einfach. Im ungewohnten Outfit mit Neoprenanzug, mit Tauchermaske, Sauerstoffflasche und Mundstück. Das ist alles ziemlich ungewohnt. Etwa vierzig Minuten lang durchhalten, dann ist der Sauerstoff aufgebraucht, und damit die Tour erst mal zu Ende. Dabei gilt: ganz ruhig ein- und ausatmen. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, ist es ganz einfach und macht einen Riesenspass. Erfahrene Taucher dürfen zum Beispiel mit einer Tageskarte den ganzen Tag alleine umherlaufen. Und was gibt es alles zu sehen? Als kleine Anmerkung möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass das Tragen einer Tauchermaske natürlich am Besten ohne störende Sehhilfe ist. Das erklärt sich von selbst.

 

Deshalb: lassen sie vorher ihre Augen mit einer LASIK oder FEMTO-LASIK lasern und erleben Sie unbegrenztes Unterwasservergnügen. Un dann können sie mit dem neugewonnen Sehen Störe und Karpfen betrachten. Manche dieser Tiere sind den Tauchlehrern so gut bekannt, dass sie ihnen sogar Namen gegeben haben. Insgesamt sind die Tiere sehr zutraulich, kommen dicht ran, lassen sich füttern und knabbern auch mal den Neoprenanzug an. Keine Angst, es sind ja keine Haie! Dann geht es weiter durch tiefe Schluchten und dunkle Höhlen. Das alles erscheint schon ewig alt, doch eigentlich ist es neu. Erstaunlich.

 

Und dann gibt es noch eine riesen Attraktion: der künstliche Pharaonentempel Atlantis. Achtung beim Umherschauen, nicht erschrecken, der riesige Tempel wird bewacht von meterhohen Katzen! Jetzt fehlt nur noch der Pharao selbst. Doch damit nicht genug. Entdecken können sie am Boden des Teiches auch ein echtes Schiffswrack zum erkunden. Sehr spannend! Trauen sie sich in die Kajüte und erforschen sie jedes Eckchen des Wracks. Keine Angst vor dem Kapitän. Es lohnt sich. Teuer ist der Spaß auch nicht. Und wenn ihnen dieses Abenteuer noch nicht ausreicht, versuchen sie einmal Nachts im künstlichen Unterwasserparadies zu tauchen.