Dieser Ort ist eigentlich keine Stadt sondern ein Ortsteil der Stadt Hennef im Rhein-Sieg-Kreis. Der Namenszusatz „Stadt“ des Ortsnamens beruht darauf, dass der Ort von 1245 bis 1805 eine selbstständige Stadt war und die umliegenden Ortschaften zu ihr gehörten. Sie ist heute eine sogenannte Titularstadt. Sie besitzt jedoch keine Stadtrechte mehr, darf aber noch den Zusatz „Stadt“ im Namen tragen. Der Ort ging aus einer Burg hervor, die als Sitz der Grafen von Sayn errichtet wurde. Stadt Blankenberg liegt ca. 5,5 km östlich des Hennefer Stadtkerns unmittelbar an einer Schleife des Flusses Sieg. Wie dem Namen zu entnehmen ist, liegt der Stadtteil aber nicht unmittelbar am Fluss, sondern auf einem  steilen Bergkamm oberhalb der Sieg. Der Name „Blankenberg“ dürfte dadurch entstanden sein, dass zur Sieg hin das blanke Gestein des Berges sichtbar ist. Heute zählt sie zu den kleinsten Orten in Nordrhein Westfalen. Wer Fan des Mittelalters ist kommt in Stadt Blankenberg auf seine Kosten. Passend zum Ambiente der Stadt Blankenberg wird ein mittelalterlicher Markt alljährlich zum Besuchermagnet. Hier betrachtet man alte Handwerkskunst der verschiedenen Art. Besonders gut ist alles deutlich zu erkennen wenn man eine Femto Lasik durchführen hat lassen. So kann man auch in entsprechender Gewandung völlig brillenlos durch den Markt schlendern, ganz so wie im Mittelalter üblich. Ohne Brille ist der Besuch viel authentischer. Das Lebensgefühl und die Lebensqualität wird durch solch eine Lasik Behandlung wesentlich gesteigert.1992 wurde Stadt Blankenberg in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz gesetzt. Mit seiner umfassenden Burganlage und dem fachwerk lichen Ortskern ist Stadt Blankenberg immer noch ein mittelalterliches Kleinod. Südlich außerhalb der Burgmauern befindet sich lediglich dörfliche Bebauung; der Nordteil des Berges fällt steil in das bewaldete Siegtal ab, wo der Blick auch heute noch auf bewaldete Höhen und kleine Dörfer schweifen kann. Blickpunkt ist außerdem noch der einsame Kegel des Michael Berges, dessen Abtei früher ebenfalls eine Burganlage war. Vermutlich seit der Burg Gründung, belegt im Mittelalter, wurde in Blankenberg Weinbau betrieben. Die alte, zwischenzeitlich überall an der Sieg eingestellte Tradition ist heute wieder mit einem Weingarten und einem Besucher-Weinpfad belebt. Nachdem zwei der letzten hundertjährigen Weinstöcke jüngst vernichtet wurden, steht noch ein Exemplar der seltenen historischen Sorte Schwarzer Oberlin an der Burgmauer. Wie bei anderen Burgen auch sind noch Spuren der früher auf der Burg kultivierten Pflanzen erhalten, u.a. auch der zum Würzen der Speisen und für Konfitüren verwendeten Berberitze.