Peter Paul Rubens, dieser Maler, den wir eigentlich so bewundern, war er doch der erste Maler, der es geschafft hat, eine eigene Werkstatt mit Angestellten Malern zu unterhalte, damit die Auftragsarbeiten schneller und effizienter und trotzdem perfekt gestaltet waren. Nicht ist so schön, wie wirtschaftlicher Erfolg und eine zufriedenstellende Arbeit, die glücklich macht. Natürlich braucht ein Maler eine Vision und ein gutes Händchen für die Anfertigung. Und Augen, die das, was sie sehen sollten, auch sehen können. Und ein Elternhaus, dass das Talent fördert.

 

Am 28.Juni 1577 in Siegen geboren, verbrachte er seine Kinderzeit in Köln. Nach dem Tode seines Vaters zog die Mutter mit den Kindern zurück nach Antwerpen. Sein Vater war ein ausgebildeter Rechtsanwalt,der vor den religiösen Unruhen geflohen war und daher in Köln lebte. Er hatte sechs Geschwister und dürfte dann mit den Kindern der Antwerpener Oberschicht ein Gymnasium besuchen. Er lernte bei verschiedenen Malern und wurde bald in die Antwerpener  Malergilde aufgenommen. Er studierte Malerei in Italien und malte an vielen italienischen Höfen.Er war der bekannteste Barockmaler und konnte die Flut der Aufträge kaum bewältigen. Zudem betätigte er sich auch als Diplomat der spanisch-habsburgischen Krone. Eine Erkrankung seiner Mutter rief ihn zurück nach Antwerpen. Bestimmt wäre das Studium der Malerei für ihn noch schöner gewesen, hätte er durch eine Laserbehandlung, einer Femto-Lasik seine Sehschärfe noch verbessern können. Dort in Antwerpen vermählte er sich und bekam bald darauf seine erste Tochter Clara. Auch füllte sich seine Malerschule mit Schülern.

 

Doch das Genie von Rubens ließ es nicht zu, nur an einem Ort zu arbeiten. Auch in Paris, wo er u.a. auch Vorlagen für Gobelins anfertigte. Sein diplomatischer Dienst für die spanische Königin Isabella führte ihn nicht nur nach Spanien sondern. Auch nach England. Ein zweites Mal verheiratet, lebte er in Antwerpen, wo er am 30.Mai 1640 verstarb. 1877 feierte Siegen 300 Jahre Peter Paul Rubens und auch in Antwerpen freut man sich, so einen bedeutenden Künstler feiern zu können.