Neuss liegt gegenüber von Düsseldorf am linken Niederrhein an der Mündung der Erft in den Rhein. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 13,2 km und in West-Ost-Richtung 12,8 km. Neuss ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Bereits um das Jahr 16 v. Chr. errichteten römische Soldaten an der Mündung der Erft in den Rhein, etwa 2,5 km südöstlich der heutigen Altstadt, eine Befestigung aus Holz und Erde.

 

Der Platz, an dem sich vermutlich schon eine kelto-germanische Vorgängersiedlung befand, war strategisch gewählt, lag er doch einerseits am Endpunkt einer römischen Fernstraße, die durch das von Caesar eroberte Gallien von Lyon über Trier und Zülpich bis an den Rhein führte, und bot andererseits einen verkehrsgünstigen Zugang zu den Wasserwegen von Rhein, Erft, Lippe, Ruhr und Wupper. Neuss besitzt einen Schutzpatron. Es ist der heilige Quirinus von Neuss dessen Reliquien um 1050 nach Neuss kamen.Das Neusser Quirinusmünster wurde ihm zuliebe gebaut. So entwickelte sich infolgedessen sich Neuss als mittelalterlicher Wallfahrtsort mit Pilgern aus ganz Europa. Im Jahr 2009 wurde das Quirinusmünster durch Papst Benedikt XVI. zur päpstlichen Basilica minor erhoben. Das Neusser Stadtwappen ist eines der historisch bedeutsamsten deutschen Wappen und Sinnbild für die jahrhundertelange wechselvolle Geschichte.

 

Neuss wehrte die Belagerung durch Karl dem Kühnen 1475 erfolgreich ab. Deshalb belohnte Kaiser Friedrich III. die Stadt und ihre Bürger mit zahlreichen Privilegien. Nicht nur bekam Neuss ein neues Wappen verliehen, dies zeichnete die Stadt vor den meisten anderen deutschen Städten aus, sondern erhielt auch das Recht mit rotem Siegelwachs zu siegeln.. Sie wurde zwar nicht wie Köln zur Reichsstadt erhoben, durfte aber fortan die Symbole des Reiches, den doppelköpfigen Adler im schwarzen Schild führen, bekrönt durch die Kaiserkrone. Nach 1550 wurden das alte und das neue Wappen in einem Schild vereinigt. Seitdem lautet die heraldische Beschreibung des Stadtwappens: Das Schild von Schwarz und Rot gespalten, vorne ein doppelköpfiger Adler, hinten ein durchgehendes silbernes Kreuz. Das Schild ist bedeckt von der goldenen Kaiserkrone. Als Schildhalter zwei goldene Löwen. Die Löwen als Schildhalter sind eine Zutat, die nicht zum eigentlichen Wappen gehören, sich aber eingebürgert haben und um 1637/38 zum ersten Mal erschienen sind. Wer sich für die Stadt interessiert und sich alles genau anschauen möchte kann sicher besser sehen wenn er sich als Fehlsichtiger einer Femto-Lasik unterzieht. Lasik Behandlungen verhelfen Menschen mit einem Sehfehler zu gutem Sehen ganz ohne Sehhilfe.