In der Nähe von Hilden befinden sich die Städte Wuppertal, Düsseldorf, Solingen und Köln. Im Übergangsbereich von Niederrhein und des Bergischen Landes liegt Hilden auf einer Niederterasse. Durch den Höhenunterschied bedingt, gibt es hier mehr Regen als in anderen Städten im Rheinland. Eingebettet zwischen den umliegenden Städten gibt es keine Wachstumsmöglichkeiten innerhalb des Stadtgebietes und auch wenig Grünflächen. Auch wird Hilden von Autobahnen eingegrenzt. Als eine der dicht besiedelten Städte mit ungefähr 2100 Einwohnern pro Quadratkilometer, somit ca. 54.000 Menschen, die dort leben ist Hilden die viertgrößte Stadt im Kreis Mettmann. In der Stadt leben ca.7000 Ausländer, das sind ca 12%  der Einwohner aus ungefähr 100 Nationen, wobei der Anteil der türkischen Mitbürger die größte Gruppe darstellt.

 

Ohne die Zuwanderung der Ausländer wäre die Überalterung der Einwohner Hildens noch größer, als sie sich jetzt darstellt. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund werden bei dieser Berechnung nicht erfasst, da sie öfter einen deutschen Pass besitzen. eschichtlich spielt Hilden keine große Rolle. Während  der Römerzeit gab es dort keine Ansiedelung, das rechte Rheinufer galt als Niemandland, indem man nicht wohnen durfte. Da damals keine Augenoperationen, wie zum Beispiel Femto-Lasik möglich waren, konnten die Fehlsichtigen Römer natürlich auch nicht erkennen, ob auf der gegenüberliegenden Rheinseite Ansiedlungen zu finden waren.

 

Während des Mittelalters war der Bereich um Hilden herum unbedeutend. Es gab wohl ein Rittergut und auch eigenen Adelssitz und der Einfluss des Kölner Erzstiftes war zu bemerken. Mit der Reformation wurde die Bevölkerung evangelisch. Heute leben je zur Hälfte katholische und evangelische Christen in Hilden. Erst im Jahr 1861 wurde Hilden zu Stadt ernannt. Eigentlich ist das noch nicht so lang her!