Im Jahr 851 beginnt die Geschichte er Stadt Essen mit der Gründung des Frauenstifts Essen durch Bischof Altfried von Hildesheim. Die heutige Gestalt der Münsterkirche begründet sich ebenfalls auf den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg; 1943 brannt durch einen Bombenangriff zum 3. Mal in seiner 1000-jährigen Geschichte aus. Femto-LASIK Eine Reihe der umliegenden Dörfer entwickelten sich im Laufe der Zeit zu den heutigen Stadtteilen von Essen, so können zu diesem frühen Zeitpunkt der Stadtgeschichte Altenessen, Altendorf, Karnap, Heisingen und Fischlaken bezeugt werden.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte sich Essen lediglich von einer Marktsiedlung zu einer Mittelstadt entwickelt. Mit der Ausbreitung der Dampfmaschine und der Eisenbahn stieg unweigerlich auch der Bedarf an Kohle; die Industrie verbrauchte schon immer mehr Kohle als die Privathaushalte. Auch aus politischer Sicht begann sich das damalige Gebiet Essen zu entwickeln. Von 1808 bis 1813 gehörten Essen und Werden zu dem von Napoleon geschaffenen Groß-Herzogtum Berg. 1862 erhielt Essen dann erst einen stadtnahen Bahnhof vor dem Kettwiger Tor der Bergisch-Märkischen-Eisenbahngesellschaft. 1866/67 wurde das Bahnnetz durch eine dritte West-Ost-Linie der Rheinischen-Bahngesellschaft verdichtet. Essen hatte seit 1875 das dichteste Eisenbahnnetz des Ruhrgebietes mit mehr als 20 Bahnhöfen und zahlreichen Anschlussgleisen zu Zechen und Industriebetrieben. LASEK. Das Ruhrtal wurde wieder zu einer stillen grünen Landschaft. Bereits 1861 waren von 11067 Industriebeschäftigten 8.281 im Bergbau tätig und 2.569 in der Stahlindustrie, d.h. im wesentlichen bei Krupp. Im Stadtkern lebte 1871 immer noch der Großteil der Bevölkerung, der Stadtbezirk I, also die Innenstadt, wird bis 1910 die höchsten Einwohnerzahlen beibehalten, doch machte sich auch das Wachstum der Zahlen in den heutigen Stadtteilen bemerkbar. In den 80er Jahren verlangsamte sich der Wachstum Essens ein wenig. Schneller als Essen selbst wuchsen die später eingemeindeten Bürgermeistereien der Umgebung. 10 der 20 Straßenbahnlinien führten in den 30er Jahren über den Bahnhofsvorplatz. Der Viehofer Platz wurde als zweiter wichtiger Knotenpunkt von 6 Straßen-bahnlinien angefahren. Der Straßenbauinspektor und Leiter des Stadterweiterungsamtes erarbeiteten 1915 einen Bauzonenplan, der ausstrahlende Radialstraßen vorsah, die die Erschließung des gesamten Stadtgebietes durch Straßenverkehr und Straßenbahn gewährleisten sollten, was bis 1929 auch realisiert wurde.