Eine Augenglasbestimmung, die sogenannte Refraktion, lässt sich auf mehreren Wegen durchführen. Zum Beispiel mit einem Skiaskop, einer Messbrille, einem Phorobter oder einem Autorefraktometer. Man muss jedoch unterscheiden zwischen objektiver und subjektiver Refraktion. Bei einer objektiven Refraktion schaut der Patient nur auf eine Bild und man misst zum Beispiel  mit dem Autorefraktometer die Stärke ohne Angaben des Patienten. Bei einer subjektive  Refraktion muss der Patient Angaben machen, ob die Optotypen besser oder schlechter werden oder gleich geblieben sind. Das heißt, die Mitarbeit des Patienten ist sehr wichtig sowie das genaue Hinhören des Refraktionisten. Hauptsächlich besteht eine subjektive Refraktion aus vier  Bestandteilen, welche sind der monokulare Abgleich, das Refraktionsgleichgewicht, die Raumkorrektur und die Fernkorrektur. Je nach Alter des Patienten kommt die Bestimmung der Nahkorrektur noch dazu.Für die Korrektion mit einer Brille, mit Kontaktlinsen oder mit einem Augenlaser ist eine subjektive Refraktion notwendig. Der Patient muss anschließend ein gutes Sehen vorweisen können, damit er zum Beispiel weiter Autofahren darf, aber auch für ihn persönlich ist im Alltag ein klarer Blick wichtig.Die unterschiedlichen Korrektionsmöglichkeiten haben Ihre Vor- und Nachteile. Eine Brille kann störend sein, zum Beispiel beim Sport. Ebenso schränkt sie das Blickfeld ein durch den vorgegebenen Rahmen der Brille. Zudem muss eine Brille wenigstens einmal am Tag geputzt werden, damit eine klare Sicht gewährleistet ist. Sollte der Patient zusätzlich eine Altersfehlsichtigkeit haben, ist er somit auf eine zweite Brille, eine Lesebrille, angewiesen.Die Korrektion mit Kontaktlinsen hat den Vorteil, dass das Blickfeld uneingeschränkt ist. Benutzt man weiche Kontaktlinsen auf Dauer, kann es zu einer Unterversorgung der Hornhaut kommen und es entstehen Vaskularisationen. Zudem haben viele Patienten mit Kontaktlinsen trockene Augen und man muss regelmäßig Tropfen für trockenen Augen verwenden. Die dauerhafte Korrektion mit formstabilen Kontaktlinsen ist im Vergleich empfehlenswerter, da hier eine bessere Unterspülung der Kontaktlinse besteht, um ca 20% mehr. Somit ist eine ausreichende Versorgung der Hornhaut besser gewährleistet.Wer komplett auf eine Brille oder das Tragen von Kontaktlinsen verzichten möchte, lässt sich die Augen lasern. Bei einer Lasik oder besser die modernere Methode, bei einer Femtolasik, kann man nach der Operation komplett auf eine Brille verzichten. Egal ob beim Autofahren, Tennis spielen, Wandern oder auf der Couch vor dem Fernseher, die Sicht ist immer klar und deutlich. Das nervige Brillen putzen, Schrauben nachstellen lassen, Brillen richten lassen oder die Kontaktlinsen morgens und abends einsetzen sowie das Verwenden von Tropfen für trockene Augen entfällt. Ohne jegliche Einschränkungen den Alltag bewältigen.