Die Aderhaut ist die vaskuläre Schicht des Auges, die Bindegewebe enthält und die zwischen der Netzhaut und der Sklera liegt. Die menschliche Aderhaut ist am äußersten Ende des Auges am dicksten (bei 0,2 mm), während sie sich in den peripheren Bereichen auf 0,1 mm verjüngt. Die Choroidea versorgt die äußeren Schichten der Netzhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Zusammen mit dem Ziliarkörper und der Iris bildet die Aderhaut den Uvealtrakt.

Die Struktur der Aderhaut ist im Allgemeinen in vier Schichten unterteilt, der Hallers Schicht, diese ist die äußerste Schicht der Aderhaut, die aus größeren Blutgefäßen besteht. Gefolgt von der Sattlers Schicht, eine Schicht von Blutgefäßen mittleren Durchmessers. Dann kommt die Choriocapillaris, eine Schicht von Kapillaren. Zu guter letzt die Bruch-Membran, die innerste Schicht der Aderhaut.

Es gibt zwei Zirkulationen zur Blutversorgung des Auges, einmal durch die Retina (in der Netzhaut) und zum anderen durch die Uvea. Die Arterien des Uvea-Kreislaufs, die die Uvea und die äußeren Schichten der Netzhaut versorgen, sind Äste der Arteria ophthalmica und treten in den Augapfel ein, ohne mit dem Sehnerv zu gehen. Die Zirkulation der Netzhaut hingegen leitet ihren Kreislauf von der zentralen Netzhautarterie ab, die ebenfalls ein Zweig der Arteria ophthalmica ist, aber in Verbindung mit dem Sehnerv verläuft. Sie verzweigen sich in eine segmentale Verteilung bis zum Ende der Arteriolen und nicht in Anastomosen. Dies ist klinisch signifikant für Erkrankungen, die die Blutversorgung der Aderhaut betreffen. Die Makula, die für das zentrale Sehen verantwortlich ist, und der vordere Teil des Sehnervs sind abhängig von der Blutversorgung der Aderhaut.

Melanin, ein dunkles Farbpigment, hilft der Aderhaut dabei, die unkontrollierte Reflexion im Auge zu begrenzen, die möglicherweise zur Wahrnehmung von verwirrenden Bildern führen könnte.

Bei Menschen und den meisten anderen Primaten tritt Melanin in der gesamten Aderhaut auf. Bei Albinomen fehlt jedoch oft Melanin und die Sehkraft ist niedrig. Bei vielen Tieren trägt jedoch die teilweise Abwesenheit von Melanin zu einem überlegenen Nachtsehen bei.

Zur Voruntersuchung einer möglichen Laserbehandlung per Augenlaser, gehört, neben der Ermittlung der aktuellen Tagessehschärfe, der Hornhautdicke, der Hornhautform, der Pupillengröße und des dominanten Auges, eine medizinische Untersuchung durch den operierenden Augenarzt. Der operierende Augenarzt untersucht beide Augen des Patienten von dem Tränenfilm, über die Hornhaut, der Iris, der Vorderkammer, der Augenlinse, der Hinterkammer, des Glaskörpers, der Aderhaut bis zur Netzhaut. Wenn nichts Pathologisches an den Augen vorliegt, steht der geplanten Operation, wie der Lasik, der Lasek/PRK oder der Femtolasik nichts im Weg.